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Die Geschichte der Beagles
Der Beagle wurde in Grossbritannien im 14. Jahrhundert als Meutehund für die Jagd gezüchtet. Sie sind also ausgesprochene Rudeltiere und benötigen die
Gesellschaft anderer Hunde oder vertrauter Menschen. Der Beagle ist ein fröhlicher und bewegungsfreudiger Hund.
Er hat ein liebenswürdiges und aufgewecktes Wesen ohne Anzeichen von Angriffslust oder
Agressivität und eignet sich deshalb auch sehr gut als Familienhund. Beagles werden zwischen 33 und 40 cm hoch und bis zu 18 kg schwer.

Da Beagles und Beaglemischlinge so freundlich, robust und verträglich mit Artgenossen sind, werden sie gerne in Laboren als Versuchstiere (Laborbeagles) eingesetzt.
Viele von ihnen werden in Untersuchungen zur Erforschung und Entwicklung von
Tierarzneimitteln gegen parasitäre Erkrankungen eingesetzt. Andere stehen gar
im Dienste der Humanmedizin - teilweise sogar in der Krebsforschung. Einige haben auch Glück und dienen lediglich als Vergleichstiere gegenüber
gleichaltrigen Mitbeagles, die in Versuchsreihen eingesetzt wurden. Wieder andere sind Zuchthündinnen, (wie unsere Nina) um für " Nachschub" zu sorgen.
Mittlerweile gibt es immer mehr Pharmaunternehmen und Labore, die die Tiere an Tierschutzorganisationen weitergeben, wenn sie nicht mehr für Forschungszwecke gebraucht werden.
In welchem Alter die Labore die Tiere abgeben, hängt ganz von dem Einsatz im Labor ab. Einige von ihnen sind noch ganz jung - noch Welpen. Andere
haben gar schon 12 Jahre der Forschung dienen müssen. Viele sind
zwischen 2 und 7 Jahren alt, wenn sie - im wahrsten Sinne des Wortes - das
"Licht der Welt" zum ersten Mal erblicken.
Von den Tierschutzorgenisationen werden sie dann an ihre künftigen Familien weitervermittelt.
In den USA gibt es Marshall-Farms,wo Beagles gezüchtet werden, die dann an Labore weltweit verkauft werden. Diese Hunde sind etwas kleiner und zierlicher als der normale Beagle und werden auch Pocket-Beagles genannt.

Zur Information: Laborhunde sind in der Regel nicht speziell erzogen, meist scheu, und kennen viele für uns selbstverständliche Dinge nicht, wie zum Beispiel laufen an der Leine, Treppen und viele Geräusche. Auch Autos sind Ihnen meist fremd, weswegen die neuen Besitzer besonders im Freien vorsichtig sein müssen, denn viele ehemalige Laborbeagle, die Ihren neuen Herrchen entlaufen, werden auf der Strasse überfahren.
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